
Eine Seltenheit im heutigen Fußball: Von den Bambinis rückt Mirnis Salija nun zu den Aktiven auf und verstärkt das Zentrum. Der Kapitän der U19 kam in der Rückrunde schon auf acht Ligaeinsätze und überzeugte nicht nur durch seine drei Assists. Der 19-Jährige bringt gute physische Eigenschaften mit, hat eine gute Übersicht und Technik, vor allem aber den nötigen Ehrgeiz, sich weiterzuentwickeln und durchzusetzen. Wir danken für die Vereinstreue und hoffen auf viele weitere Jahre!
Hey Mirnis, du spielst bereits seit Jahren beim FCU und bist nun bei den Aktiven angekommen. Wie blickst du auf die Jugendzeit zurück und wie war der Sprung zur ersten Mannschaft?
Auf meine Jugendzeit kann ich größtenteils nur positiv zurückblicken. Da ich schon seit der Bambinizeit bei diesem Verein bin, habe ich mich in den darauffolgenden Jahren immer mehr mit dem Verein identifizieren können.
In den letzten drei Jahren konnte ich mit vielen Mitspielern und Trainern eine sehr gute Verbindung aufbauen, so konnten wir auch immer eine qualitativ starke Mannschaft bilden. Der Sprung in die erste Mannschaft war besser als ich gedacht hätte. Durch die vielen Verletzungen von unseren Spielern konnte ich meine Stärken schon früher und öfters beweisen als geplant.
Du warst als Kapitän der U19 in der Rückrunde schon ein fester Bestandteil der ersten Mannschaft. Zunächst ins kalte Wasser geworfen, warst du zum Schluss Stammspieler und konntest als Defensivspieler mit drei Assists glänzen. Wie waren für dich die letzten Wochen und welche Ziele hast du für die neue Saison?
Die letzten Wochen der Saison waren für mich ein absolutes Highlight. Wie die Mannschaft zusammenstand in den schwierigen Wochen, vorallem im Derby gegen Aramäer Heilbronn, wird uns in der Entwicklung nur voranbringen. Auch wie die Mitspieler und Trainer mich aufgenommen haben, hat mich sehr schnell wohlfühlen lassen. Zu den Zielen gibt es meiner Meinung nach nicht viel zu sagen. Ziel ist es doch immer, den maximalen Erfolg rauszuholen.
Danke für das Interview und viel Erfolg, Mirnis.
Fotograf: Felixs Fotografie