Der FC Union Heilbronn arbeitet weiterhin akribisch daran, den Verein nachhaltig und zukunftsorientiert aufzustellen und freut sich, mit Claus Bender einen Rückkehrer auf der Union begrüßen zu dürfen. Mit seiner Expertise als Sportlehrer, Trainer und Unternehmer wird er die sportliche Leitung im Gesamtverein übernehmen und hierbei wichtige Impulse für erfolgreiche Zukunft liefern. Wir freuen uns sehr, Claus Bender willkommen zu heißen und wünschen einen guten Start bei unserem FCU! Nachfolgend seine persönliche Vorstellung:

Fußball begleitet mich schon seit vielen Jahren – als Spieler, Trainer und vor allem als jemand, der Menschen und Mannschaften sportlich entwickeln möchte. Als Sportlehrer und Inhaber einer Trainerlizenz konnte ich Erfahrungen auf unterschiedlichen Ebenen sammeln. Als Spieler führte mich mein Weg bis in die Verbandsliga. Eine besondere Aufgabe war für mich zudem meine Tätigkeit als Nationaltrainer der Amputierten-Nationalmannschaft. In dieser Funktion durfte ich zwei Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft vorbereiten und begleiten – Erfahrungen, die mich sportlich und menschlich sehr geprägt haben.

Mit dem FC Union Heilbronn verbindet mich inzwischen eine besondere Geschichte. Vor Jahren kam ich von Hoffenheim zur Union und wurde dem damaligen sportlichen Leiter als Berater zur Seite gestellt. Die Situation des Vereins war damals äußerst schwierig – es ging letztlich um nichts weniger als die sportliche und strukturelle Existenz des Vereins. Gemeinsam galt es, Lösungen zu entwickeln, Strukturen zu stabilisieren und den Verein wieder zukunftsfähig aufzustellen. Dieses Engagement endete, die Verbindung zur Union ist jedoch geblieben.

Umso mehr fühlt sich meine jetzige Aufgabe als Verantwortlicher für den Sport im Gesamtverein für mich nicht wie ein Neuanfang an, sondern vielmehr wie ein Heimkommen. Ich kenne den Verein, viele Menschen und die Herausforderungen, vor denen die Union steht. Gleichzeitig bringe ich neue Erfahrungen, Ideen und Perspektiven mit.

Mein Ziel ist es, gemeinsam mit den Verantwortlichen die Union sportlich weiterzuentwickeln und an einigen Stellen auch neue Wege zu gehen. Dabei geht es mir nicht darum, alles Bestehende infrage zu stellen. Vielmehr möchte ich Bewährtes mit neuen Ideen verbinden und insbesondere in der Ausbildung und Entwicklung unserer Spieler neue Impulse setzen.

Kurzfristig stehen natürlich unsere ADLER im Mittelpunkt. Nach dem Aufstieg geht es zunächst darum, in der neuen Liga Fuß zu fassen und sich dort zu etablieren. Der aktuelle Tabellenstand nach fünf Spieltagen ist dabei für mich nur eine Momentaufnahme. Entscheidend ist für mich, dass wir gemeinsam ruhig, konzentriert und mit Vertrauen an der weiteren Entwicklung arbeiten.

Genauso wichtig ist mir unsere Jugendarbeit. Hier liegt das Potenzial unserer Zukunft. Wir wollen junge Spieler nicht nur ausbilden, sondern ihnen auch eine Perspektive innerhalb der Union geben. Mein Wunsch ist, dass die Verbindung zwischen Jugend und Aktiven noch enger wird und möglichst viele unserer eigenen Talente den Weg in die aktiven Mannschaften finden.

Denn am Ende soll uns etwas Besonderes verbinden: Jeder unserer Fußballer sollte die Union-DNA im Blut fließen haben. Das bedeutet für mich Identifikation, Teamgeist, Leidenschaft, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Und bei aller sportlichen Arbeit gibt es einen Satz, der mich dabei begleitet: „Entscheidend ist nicht, was man ist, sondern wie.“

Ich freue mich auf die neue Aufgabe, auf viele Gespräche und vor allem auf die gemeinsame Arbeit mit den Spielern, Trainern, Verantwortlichen und allen Menschen, die unsere Union ausmachen.